Was ist denn bitte schön ein Bullet Journal?

Ich würde es so beschreiben:

Kalender, Planer, Meditation, Selbstfindung, MinimalOptimum Werkzeug und Gerüst als Hilfsmittel in einem, Aufgabenliste, Merkzettel, Poesiealbum, Kunstmappe, Notizblock, Erinnerung und das alles in einem!

Oder ich könnte dazu auch sagen es ist kreativ, strom- und strahlungsfrei, vor allem aber hilfreich und unterstützend!

Was brauche ich dazu?

– Notizbuch

– Stift

– Lineal

Was sind die ersten Schritte oder Einträge?

Ein bis zwei Seiten als Inhaltsverzeichnis reservieren.

Alle Seiten nummerieren.

Wie es weiter geht? Das kann jeder halten wie er mag.

Ich bevorzuge eine Jahresübersicht indem ich einen kleinen Jahreskalender aufklebe, oder auch auf jeweils 1 Seite 3 Monate per Überschrift aufschreibe und somit auf 4 Seiten alle Monate in der Übersicht habe. Hier kann ich Geburtstage und Ereignisse eintragen und habe die ersten Seiten für meine Inhaltsangabe Seite per Index fertig und ich trage zuerst die Seitenzahlen nun vorne auf der leeren Inhaltsangaben-Seite (Index) ein.

Beispiel für die Inhaltsangabe

SEITE INHALT

1. Titel, Name,…

2 – 3 Index

4 – 7 Jahresüberblick

8 – …

Nach dem Jahresüberblick habe ich pro Seite einen Monat eingetragen. Diese Seiten möchte ich für Einträge und Planungen frei halten. Auch hierfür gibt es dann den Eintrag im Index mit den Seitenzahlen.

Nun folgt ein Monatsüberblick per Doppelseite mit Seitenzahlen.

Links auf die Seite kann ich eintragen, was in diesem Monat geschehen ist, Gedanken, Planungen, Wünsche, oder wonach mir gerade ist. Die rechte Seite nütze ich kreativ für Poesie, für Zeichnungen, für Kleb- und Stempel Ideen, Collagen, Bilder oder auch einfach nur für meine Wohnzimmerkunst und Zentangle, oder Beobachtungen in Stichworten wie Wetter, Flora, Fauna oder Trends.

Dann kommt die Wochenübersicht, die mir noch einmal für feste Aufgaben als Orientierungshilfe dient oder dienen wird.

Dann folgt ein Tagesplan wo ich meinen Putzplan integriere. Jede Seite ein Tag, unter dem ich feste Aufgaben und Rituale verzeichne und im Index per Seitenangaben und Text angebe.

Dann folgt der Tagesplan, den ich auf zwei Seiten festhalte.

Auf jeweils eine Seite rechts und links schreibe ich den einen Tag. Rechts kann ich wieder ins Detail der Aufgaben, Termine oder des Putzplanes als Beispiel benannt hier für Euch und von mir tatsächlich derart praktiziert, gehen. Bei mir ist das dann als erstes der Montag, der als Eintrag spätestens um 09 h aufstehen, lüften, Betten aufschütteln/richten, Tiere füttern, Eier einsammeln, frühstücken, Küche und Bad grob Arbeitsflächen abwischen, …. als Strukturierungshilfe den Montags Putzplan für die Küche detailliert aber doch in Stichpunkten benannt, in diesem Tag mit unterbringend, natürlich auch hier die Seitenzahlen für das Inhaltsverzeichnis und die Stichworte als Themen nicht vergessend, einzutragen. Die linke Seite bleibt wieder frei für Info, Krativität und/oder Sonstiges.

Bei mir folgt nun eine Doppelseite mit einem Gedanken als Vergleichsmodell zur Entscheidungsfindung. Rechts das eine Argument mit pro und kontra Spalte und links das andere Argument mit pro und kontra Spalte.

Darauf folgt individuell auf meine momentane Gedanken- und Gefühlswelt abgestimmt spontan eine weitere Doppelseite mit links der Überschrift „was will ich nicht mehr (Stand: Datum von heute)“, rechte Seite dann entsprechend die Überschrift „das will ich erreichen (Stand: Datum von heute)“.

Diese Doppelseite kann jeweils unten noch geteilt werden waagerecht mit einem Strich abgetrennt mit der Überschrift Gedanken/Emotion zum Ist-Stand, rechts dann Gedanken und Emotionen nach Erreichen oder Änderung der Zielvorgabe.

Genau in dieser Weise kann dann das Bullet Journal weiter täglich nach Deinen Gedanken und Wünschen mehr oder weniger kreativ Dein nützlicher Begleiter werden, der aktuell und individuell stets angepasst weiter wachsen kann.

Für mich ist es erst einmal Überwindung gewesen, geplant und doch frei vorzugehen, aber mittlerweile ist es ein schönes Ritual und nicht nur schön anzusehen und zu lesen, sondern auch hilfreich unterstützend, mein Ich alalytisch und sachlich überschaubar und nötigenfalls korrigierbar und stets offen und frei modellierbar durch mich selbst.

Ich bin bekleistert.

Noch. 😉

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2 Kommentare zu „Bullet Journal?!

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